Mazda 787B
Mazda 787B
Der Mazda 787B war ein 1990 von der japanischen Firma Mazdaspeed entwickelter Sportwagen-Prototyp mit einem 4-Rotor-Wankelmotor ohne Turbolader.
Der Wagen gewann 1991 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit den Fahrern Volker Weidler, Johnny Herbert und Bertrand Gachot nach einer gefahrenen Strecke von 4922,81 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 205,333 km/h. Es war, bis zum Sieg von Toyota Gazoo Racing mit dem Toyota TS050 Hybrid im Jahr 2018, der bis dahin einzige Gesamtsieg eines japanischen Autos sowie der einzige Erfolg eines mit Rotationskolbenmotor angetriebenen Wagens bei diesem Rennen und hat damit historischen Wert, wurde aber von Mazda nie nennenswert zur Image-Verbesserung der Marke oder des Motorkonzeptes genutzt.
Die tragende Struktur des Wagens ist ein Monocoque aus mit Aramidfasern verstärkten Kompositmateralien. Das Gewicht des Wagens betrug 830 kg.
Der Wankelmotor mit der Bezeichnung 26B und speziellen Dichtleisten aus Siliciumnitrid brachte eine Leistung von über 515 kW (700 PS) bei 9.000/min aus 2,6 Liter Kammervolumen. Bis zu 11000/min sind möglich.
Das Fahrzeug hat eine Kupplung mit einer Scheibe aus mit Kohlenstofffasern verstärktem keramischem Siliciumcarbid und ein Fünfganggetriebe von Mazda auf Porsche-Basis.
Die Bremsanlage hat Kohlenstoff-Siliciumcarbid-Scheiben mit einem Durchmesser von 360 mm. (Quelle des Textes: Wikipedia)
















